Rot Weiss Ahlen e.V. – Offizielle Website
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Rot Weiss Ahlen gewinnt die Stadtmeisterschaft

Im Halbfinale der diesjährigen Stadtmeisterschaften traf unsere junge Mannschaft auf die DJK Vorwärts Ahlen. Mit 6:2 siegte die Truppe um Marcel Blomann. Den Anfang machte unser Torhüter Rene Grabowski, der einen Ball aus der eigenen Hälfte im Tor der Schwarz-Weißen unterbringen konnte. Die weiteren Treffer erzielten Gencoglu,Cenaj, Gümüstas, Keskinkilic und Aydin. Nach dem Sieg des Ahlener SK gegen Westfalia Vorhelm, was das Traumfinale perfekt. Der ASK ging schnell in Führung, doch Gencolgu glich aus. Dann brachte sich der Ahlener SK mit 3:1 in Führung. Die Fans des ASK waren laut und feierten ihr Team. Als der Schiedsrichter nach einem Foul auf Strafstoß entschied, über nach Gencoglu die Verantwortung und hämmerte das Leder zum 2:3 -Anschlusstreffer in die Maschen. Wenig später war es der gut aufgelegte Gümüstas, der den Ausgleich erzielte. Als Gencoglu mit seinem dritten Treffer auf 4:3 stellte, brachen in der Halle alle Dämme. Die letzten 30 Sekunden mussten die Ahlener in Unterzahl über die Bühne bekommen, aber am Ende reichte es, um den Titel zu verteidigen. Diese Junge-Truppe hat Charakter bewiesen und ein schon fast verlorenes Spiel noch gedreht. Was dann in der Halle passierte war so überflüssig wie ein Kropf. Die Emotionen kochten hoch und viel stürmten auf das Feld, die dort nicht hingehörten. Sie versuchten die RW-Spieler zu erreichen, doch viele Helfer und die Security verhinderten schlimmeres! Unsere Spieler flüchteten auf die Tribüne, bis der gastgebende Verein, der dieses Event brillant organisiert hat, die Ahlener SG für Ruhe sorgte. Im Anschluss gab es dann eine geordnete Siegerehrung, die auch Dank des besonnenen ASK-Trainers Bülent Kara, der seine Spieler und auch die anderen beruhigen konnte, stattfinden konnte. Ja, es war ein hartes Finale mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten. Jedes Team verwandelte einen Strafstoß, doch nach einer Niederlage sollte man sich, zumindest als Spieler die Hände reichen. Denn dieses Hallenturnier ist trotz der Emotionen nur ein „Spaßturnier“, wo es außer um ein paar Wertmarken und einen Pokal um nichts geht.

Fotos von Marc Kreisel