Rot Weiss Ahlen e.V. – Offizielle Website
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Derbyniederlage

Mit einem 3:0-Sieg für Preußen Münster endete das Münsterlandderby im Ahlener Wersestadion. Mit etwas Glück wäre für Ahlen mehr drin gewesen, aber der Ligaprimus siegte am Ende verdient und konnte damit die Tabellenführung ausbauen.

Rot Weiss Ahlen begann mit einer Besetzung, die nicht an das Spiel in Düsseldorf erinnerte. Jannik Borgmann, Tobias Reithmeir und Jan Holldack kehrten nach ihren Sperren zurück in die Startelf. Dazu waren Cihan Özkara, Hüseyin Bulut und Felix Schlüsselburg nach ihren Verletzungen ebenfalls wieder an Bord. Vor guter Kulisse waren beiden Teams sofort „on fire“. Die erste Riesenchance hatte der frei gespielte Yassine Bouchama, aber Robin Brüseke war mit einer genialen Fußabwehr zur Stelle (19.) Nur wenig später kratzte Tobias Reithmeir einen Ball von der Linie, als Henok Teklab durchgebrochen war. Der Tabellenführer machte das Spiel und Ahlen hielt dagegen. In der 37. Spielminute war der Ball dann doch im Ahlener Tor. Hüseyin Bulut konnte Henok Teklab nicht bremsen, der schoss blind auf das Tor. Andrew Wooten hielt den Fuß dazwischen und versenkte das Leder rechts unten zur 1:0 Führung. Ein feiner Pass von Davud Tuma leitet die erste Chance der Ahlener ein. Cuhan Özkara betan den Ball und spielte unbedrängt in die Box, aber die Preußen konnten in höchster Not klären. Im Gegenzug verpasste es Wooten das 2:0 zu erzielen, als er den Ball über das leere Ahlener Tor buxierte. So stand es zur Halbzeit 0:1.

Bei Rot Weiss Ahlen gab es keine Wechsel zur Halbzeit. Trainer Andreas Zimmermann vertraute seiner Startelf weiterhin. Nach 53 Minuten versuchte es Kapitän Cihan Özkara mit einem Gewaltschuss, aber das Leder zischte am Kasten vorbei. Es war die 64. Minute: Nach einer Flanke von Andre Dej war Patrik Twardik frei vor dem Tor, hin hob aber den Ball über den Kasten. Nach der nächsten Ecke verpasste Twardzik erneut. Das hätte der Ausgleich sein müssen. Direkt im Anschluss rutschte ein Münsteraner aus und Andre Dej vergab die nächste sehr gute Gelegenheit.

Und weiter ging es nach vorne. Erst wurde Gerrit Kaiser elfmeterreif gefoult, danach verpasst Bulut in aussichtsreicher Position. Ahlen versuchte alles nach vorne, dabei ging es hinten in die Hose. Die Preußen machten mit ihrer ersten Chance in der zweiten Halbzeit das 2:0. Gerrit Wegkamp legte den Ball überragend an Robin Brüseke vorbei. Nach 80 Minuten war nach einem starken Freistoß erneut Robin Brüseke mit einer Glanzparade zur Stelle. In der Folge ging es schnell. Wieder wurde Davud Tuma auf der linken Seite überspielt, der Pass kam nach innen. Wieder war Gerrit Wegkamp zur Stelle und erzielte das entscheidende 3:0 für Preußen Münster.

Fazit: So ist Fußball. Machst du vorne die Dinger nicht rein, dann bekommst du die Dinger halt selber. Schade, denn wenn bei der Vielzahl an Chancen der Ausgleich gefallen wäre, dann weiß man nicht wie das Spiel ausgegangen wäre. Nichtsdestotrotz geht der Sieg für Münster in Ordnung.

RWA: Brüseke – Holldack, Reithmeir, Borgmann, Tuma – Twardzik, Schlüsselburg (78. Skoda)– Özkara, Dej (78. Sezer), Bulut – Marzullo (68. Kaiser)

Gelb: Özkara, Dej, Reithmeir – Knolus, Schulze Niehaus

Zuschauer: 2922

Fotos von Henning Wegener

Interviews von Marc Kreisel